Paradox, aber wahr: Der 1947 in Lützen bei Leipzig geborene Künstler Günther Rothe studierte in Leipzig, lebt in Leipzig, malt in Leipzig – und legt dennoch Wert auf die Feststellung, kein Leipziger Maler zu sein. Zumindest nicht unbedingt ein typischer.

Denn seit die traditionsreiche Kunst- und Messestadt vor einigen Jahren unversehens in den Fokus des internationalen Kunstbetriebs geriet und anekdotische Malerei aus dem Einzugsgebiet von Pleiße und Elster betuchten Sammlern in aller Welt sechsstellige Euro-Summen wert ist, schmückt den typischen Leipziger Maler von heute ein marktgängiges Etikett: Er zählt zur »Neuen Leipziger Schule«.

Seine Passion für das Möbeldesign entdeckte Rothe eher zufällig: Entäuscht von unpraktischen, verschwenderisch mit Raum umgehenden herkömmlichen Designermöbeln machte sich Rothe daran, eine Möbellinie zu entwerfen, die trotz Betonung von Funktionaliät und Raumnutzung auch ästhetisch Maßstäbe setzt.

Viel Zeit ist vergangen, seit die ersten Prototypen das Atelier des Leipzigers verließen. Viele Herausforderungen mussten gemeistert werden, um die Möbel in der von Rothe stets verlangten exzellenten Qualität fertigen zu können. Unterschiedliche Materialien und Verfahren wurden getestet, unzählige Prototypenserien gebaut. Mit optimento ist so eine Möbellinie entstanden, bei deren Produkten Funktion, Design und Qualität in Fokus stehen. Es wurden innovative Lösungen mit auserlesenen Materialien zusammengeführt, um Möbel zu erschaffen, die Design im Alltag erlebbar und nutzbar machen.

"Möbeldesign entsteht, wenn Funktionalität, Form, Vision und Zeitgeist mit exzellentem Handwerk verschmelzen.“
Günther Rothe